Die Arbeitnehmer im russischen VW-Werk in Kaluga sollen schnellstmöglich eine Interessenvertretung bekommen. Dies ist das Ergebnis eines einwöchigen Workshops, an dem Vertreter der beiden russischen Gewerkschaften, des Managements und der IG Metall teilgenommen haben. Zu diesem Treffen hatte die IG Metall und der Europäische Konzernbetriebsrat (EKBR) ins Gewerkschaftshaus nach Wolfsburg eingeladen. Unter Federführung von Michael Riffel (Generalsekretär des EKBR) und Frank Patta (1. Bevollmächtigter der IG Metall) unterzeichneten die Beteiligten eine 16-Punkte-Vereinbarung, in der die künftige Zusammenarbeit zwischen VW Kaluga und den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften geregelt wird. Frank Patta: "Damit ist Kaluga in die VW-Welt aufgenommen worden."